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Halt(los)

Ich durfte schon einige faszinierende Menschen in meinem Leben kennen lernen und musste die schmerzliche Erfahrung machen, dass nicht jeder, der einem am Herzen liegt, auf ewig in meinem Leben blieb oder bleiben wird. Sei es aus beruflichen Gründen, in freundschaftlicher Hinsicht oder gar in der Liebe.

Am schmerzhaftesten waren jene Erfahrungen, bei denen ich dachte, ein bestimmter Mensch bedeutet mir unbeschreiblich viel, für ihn würde ich alles in meiner Macht stehende tun, damit ihm nie etwas Negatives widerfahren würde. Und genau von diesen Menschen wurde ich dann am meisten verletzt…

Vielleicht denken viele von euch sofort an die Liebe. Aber ich weite aufgrund eigener Erfahrungen dieses emotionale Feld aus… ich spreche von Familienmitgliedern, von Freunden…. Ja sogar von faszinierenden und wundervollen Menschen, die ich auf der Arbeit kennenlernen durfte. Und natürlich spreche ich auch von der Liebe. Es dauert lang, bis ich einem Menschen das nötige Vertrauen schenken kann… warum? … weil Erfahrungen aus der Vergangenheit Spuren hinterlassen haben. Ich wurde verletzlich.

Greife ich nur eine der vielen Facetten auf: die Liebe Wenn ich jahrelang einer Illusion hinterhergelaufen bin, deren wahres Gesicht erst acht Jahre später zum Vorschein kam. Wenn erst dann auffiel, dass wir nicht an einem Strang ziehen, sondern gesellschaftliche Normen die Liebe zu mir so stark beeinflussen, dass die Person aufgibt…

Wenn ich dann den Glauben an die Liebe trotz allem nicht aufgeben und es Monate später mit einem anderen faszinierenden Menschen erneut probieren möchte… weil ich an die Liebe glaube und mich von diesem Menschen emotional aufgefangen fühle… ich dann aber vollkommen unerwartet (gestern!) mit der emotionslosen Realität konfrontiert werde und mein Glashaus erneut in unendlich viele Scherben zerfällt…

Woher soll dann noch mein Glaube an die Aufrichtigkeit kommen? Was gibt euch den nötigen Halt im Leben, nach dem der Mensch doch sein Leben lang strebt?

2.6.15 19:43
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


OvO / Website (2.6.15 20:53)
Das ist eine leichte Frage. Aber schwer zu beantworten. Was mir halt gibt sind viele Erfahrungen. Keine Dinge, keine Menschen sondern Erfahrungen und Werte die ich durchleben musste. Ich habe schon so viel durchgemacht, dass ich glaube dass mich nichts mehr wirklich runterziehen kann. Außerdem der Glaube an mich selbst. Der Glaube etwas zu sein, etwas (er)schaffen zu können, etwas (be)irken zu können. Diesen Glauben musste ich mir aber hart erkämpfen. Was mich am Leben hält ist aber ein Wissen. Ein Wissen das ich durch all diese Erfahrungen erlernt habe. Doch ich kann es nicht in Worte fassen. Man muss erleben. Manche Dinge kann man nicht erklären, nicht definieren und nicht begründen. Manche Dinge muss man erleben um sie zu verstehen und zu begreifen. Und dazu muss man manchmal an seine Grenzen gehen... und darüber hinaus.

Ich kann dir nur den Rat geben nicht an Andere oder etwas anderes zu glauben als an dich selbst. Und damit meine ich nicht diese Phrase. Sondern ich sag es aus meiner eigenen tiefsten Überzeugung. Nur deine Intuition, dein Geist, dein Verstand wissen wichtig und richtig ist. Und wenn nicht, sind sie immer bereit es zu lernen.

Liebe: Liebe sollte bedeuten zu geben ohne Erwartungen zu haben. Das befriedigt zwar nicht unbedingt sofort alle Bedürfnisse die man selbst hat, wird es aber auf lange Sicht wesentlich nachhaltiger tun.

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